Impfungen

Reiseimpfungen

Schluckimpfung. 2 Dosen im Abstand von einer Woche. Die Impfung bietet allerdings keinen vollständigen Schutz. Quasi als Nebenwirkung reduziert die Choleraimpfung das Risiko, einen „gewöhnlichen“ Reisedurchfall zu bekommen. Dies ist vor allem für ältere, chronisch kranke oder besonders empfindliche Reisende sowie für Kinder interessant.
Die Schutzdauer beträgt lediglich etwa 2 Jahre, der Schutz vor Reisedurchfall nur 3 Monate.

Nebenwirkungen: sehr selten, am ehesten gastrointestinale Beschwerden wie Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen.

Einmalige Impfung, Schutzdauer SEHR lange, nach einer zweiten Dosis wahrscheinlich lebenslang.

Um für Einreisebestimmungen gültig zu sein, muss die Impfung von einer offiziellen Gelbfieberimpfstelle (Traveldoc ist eine solche) spätestens 10 Tage vor der Abreise verabreicht und im Impfpass bestätigt werden (Achtung: die Gültigkeit der Gelbfieberimpfung im Fall von Einreisebestimmungen ist mit Juni 2016 von 10 Jahren auf lebenslang verlängert worden. Dies wird aber noch nicht von allen Ländern akzeptiert).

Nebenwirkungen: ausgezeichnet verträglicher Lebendimpfstoff. Ganz selten leichtes Fieber nach der Impfung.
Ganz vereinzelt wurden schwere Nebenwirkungen berichtet (insgesamt weltweit in mehreren Jahrzehnten knapp über 70 Fälle), die vor allem bei älteren Personen und ausschließlich bei Erstimpfungen auftraten.

Grundimmunisierung: 2 Impfungen im Abstand von 6-12 Monaten (die Schutzwirkung tritt bereits 7-10 Tage nach der ersten Impfung ein). Auffrischungen sind bei den meisten geimpften Personen nicht nötig. Fährt man in ein Hochrisikogebiet, macht es jedoch Sinn, nach 10 Jahren eine Überprüfung der Wirksamkeit zu machen.

Nebenwirkungen: sehr selten. Nur lokale Nebenwirkungen an der Stichstelle, Rötung, Spannungsgefühl, Druckschmerz.

Bei der Japan-B Impfung müssen 2 Teilimpfungen (mit einem Mindestabstand von 1 Woche) vor der Abreise erfolgen. Für eine kontinuierliche Schutzwirkung ist eine 3. Teilimpfung nach einem Jahr erforderlich. Ist zu diesem Zeitpunkt (ein Jahr nach der Grundimmunisierung) keine Asienreise geplant, so kann die 3. Teilimpfung auch erst später erfolgen.
Die Schutzwirkung nach dieser dritten Impfung liegt bei etwa 10 Jahren.

Nebenwirkungen: ganz selten lokale Schmerzen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Müdigkeit.

Ausserhalb der Altersgruppen, für die die Meningokokkenimpfung ohnehin im österreichischen Impfplan verankert ist (Kleinkinder und Teenager), wird die Impfung für Reisen in Hochrisikogebiete empfohlen. In manchen Teilen Afrikas ist die Erkrankung so häufig, dass Fälle auch außerhalb der typischen Altersgruppen auftreten.
Dies betrifft vor allem die Länder, die südlich an die Sahara grenzen, und die als Meningokokkengürtel Afrikas bezeichnet werden.

Die Impfung besteht aus einer Dosis, Schutzdauer etwa 5 Jahre.

Nebenwirkungen: ganz selten lokale Schmerzen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Müdigkeit.

Das klassische Tollwutimpfschema bestand aus 3 Impfungen, die innerhalb eines Monats verabreicht wurden.

Seit einigen Jahren ist klar, dass auch ein vereinfachtes Schema mit nur 2 Impfungen (Abstand mindestens 1 Woche, besser 3-4 Wochen) vor der Reise einen verlässlichen und sicheren Schutz bietet.
Vor einer weiteren Reise (frühestens 1 Jahr nach der zweiten Impfung) macht man dann noch eine Auffrischung.
Danach ist man für mindestens 10 Jahre sicher geschützt.
Da die Erkrankung aber so dramatisch ist, gilt die Empfehlung, dass geimpfte Personen im Fall eines verdächtigen Tierbisses sicherheitshalber 2 Auffrischungsimpfungen machen lassen (sofort und 2 Tage später).

Nebenwirkungen: selten lokale Schmerzen, manchmal Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Müdigkeit.

Typhus ist eine weltweit verbreitete Erkrankung, weniger das Klima als die hygienischen Bedingungen bestimmen das Risiko.
In Europa ist sie seit Jahrzehnten praktisch verschwunden.

Die Impfung besteht aus einer Dosis, die spätestens 10 Tage vor der Abreise gegeben werden muss. Danach hält die Schutzwirkung für etwa 3 Jahre, ist aber nicht sehr verlässlich.
Eine Schluckimpfung ist zwar ebenfalls verfügbar, wirkt aber weniger gut und noch kürzer, ist daher nur in Ausnahmefällen sinnvoll.

Nebenwirkungen: lokale Schmerzen an der Stichstelle, selten Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Müdigkeit.

Als Reiseimpfungen werden jene Impfungen bezeichnet, die gegen Erkrankungen gerichtet sind, die es bei uns nicht oder nicht mehr gibt. Ob eine dieser Impfungen nötig ist, richtet sich nicht nur nach dem Reiseziel, sondern oft auch nach der Art der Reise.

zu beachten

Bedenken Sie, dass manche Impfstoffe mehrmals gegeben werden müssen, bevor der Schutz eintritt.
Kommen Sie daher rechtzeitig vor Ihrer Reise zur Beratung.

Standardimpfungen

Bestandteil des österreichischen Kinderimpfplans, daher sollten alle Österreicher eine Grundimmunisierung als Kind erhalten haben. Für Erwachsene gilt: Diphtherieimpfung alle 10 Jahre auffrischen (ab dem 60. Lebensjahr alle 5 Jahre). Dies geschieht am besten gemeinsam mit Tetanus, Keuchhusten und Kinderlähmung, die die gleichen Impfabstände haben. Falls die letzte Diphtherieimpfung länger als 20 Jahre zurückliegt, sind 2 Impfungen im Abstand von mindestens 4-8 Wochen nötig. Falls keine Grundimmunisierung im Kindesalter durchgeführt wurde, sind 2 Impfungen im Abstand von 4 Wochen, sowie eine dritte nach 6-12 Monaten nötig. Danach wieder alle 10 Jahre auffrischen.

Nebenwirkungen: gelegentlich leichte Reaktionen an der Impfstelle – Rötung, Schwellung, lokaler Druckschmerz.

Grundimmunisierung: 2 Impfungen im Abstand von 4 Wochen, dann noch eine Impfung 9-12 Monate später. Die erste Auffrischung (also die 4. Impfung) sollte nach 3 Jahren erfolgen. Ab dann kann alle 5 Jahre aufgefrischt werden. (Für Menschen über 60 Jahre wird empfohlen, die Auffrischungsabstände generell nicht über 3 Jahre auszudehnen).

Nebenwirkungen: Schmerzen und Spannungsgefühl an der Impfstelle. Selten Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Krankheitsgefühl.

Hepatitis B ist seit 1997 im österreichischen Impfplan für Kinder empfohlen. Sie findet sich als Teil des 6-fachimpfstoffs bereits im ersten Lebensjahr. Für Erwachsene, die einen Impfschutz wünschen, gilt folgendes Schema: 2 Impfungen im Abstand von einem Monat, eine dritte Impfung nach 6-12 Monaten. Die Schutzdauer der Impfung variiert sehr stark von Mensch zu Mensch, so dass man überprüfen sollte, wann wieder aufgefrischt werden muss. Dies ist mittels einer Blutabnahme (zur Antikörperbestimmung), idealerweise 8-12 Wochen nach der dritten Impfung, problemlos möglich. Da bei manchen Personen die Hepatitis B Impfung auch lebenslang „hält“, kann sich eine solche Antikörperbestimmung auch finanziell lohnen.

Nebenwirkungen: sehr selten lokale Nebenwirkungen – Spannungsgefühl, Schwellung an der Stichstelle. In extrem seltenen Fällen wurde über Gelenksschmerzen oder –schwellungen bzw. über Symptome aus dem zentralen Nervensystem berichtet.

Die Impfung gegen Gürtelrose wird Personen ab 60 Jahren empfohlen.

Die Erkrankung betrifft überwiegend ältere Menschen, da das altersbedingte Nachlassen des Immunsystems eine Reaktivierung des im Körper schlummernden Varizellen-Virus (Feuchblattervirus) möglich macht. Gefürchtet sind die oft langwierigen Nervenschmerzen nach der akuten Krankheitsphase.

Die ursprünglich verfügbare Lebendimpfstoff wird nicht mehr empfohlen, da ein neuer inaktivierter Impfstoff deutlich besser wirksam ist.

Es sind 2 Dosen, im Abstand von 2-6 Monaten erforderlich. Ob später Auffrischungen nötig sein werden, ist derzeit noch nicht klar.

Die Impfung gegen HPV (Humane Papilloma Viren) schützt vor Gebärmutterhalskrebs, Feigwarzen, sowie Anal- und Vulvakarzinome, Peniskarzinome und Tumore des Mund/Rachenbereichs.

Derzeit ist ein 9-valenter Impfstoff in Verwendung (enthält Merkmale von 9 verschiedenen HPV Viren, daher ist die Schutzwirkung breiter als bei dem Vorgänger mit nur 4 Virustypen)

Die HPV-Impfung ist Bestandteil des Gratisimpfprogramms für Mädchen und Buben im Alter von 9-12.

Bis zum 15. Lebensjahr sind 2 Impfdosen erforderlich (Abstand 6 Monate), für ältere Jugendliche und Erwachsene müssen 3 Dosen verabreicht werden (Monat 0 – 2 – 6).

Ernstzunehmende Nebenwirkungen sind nicht beschrieben, die subjektive Verträglichkeit wird aber oft weniger gut als bei anderen Standardimpfungen angegeben.

Einmalige Impfung, die für etwa ein Jahr schützt. Da sich Grippeviren ständig verändern, wird der Impfstoff jährlich an diese Veränderungen angepasst, ist also praktisch nie der selbe wie im Jahr zuvor.

Nebenwirkungen: selten, vor allem lokale Schwellung, Rötung oder Druckschmerzen an der Stichstelle. Ganz selten wird von kurzfristigen Temperaturerhöhungen, Glieder- und Muskelschmerzen oder Müdigkeit nach der Impfung berichtet.

Teil der Kinderimpfungen. Wird im zweiten Lebensjahr gemeinsam mit Mumps und Röteln in einem Dreifachimpfstoff geimpft. Es sind zwei Dosen erforderlich.

Für Erwachsene, die nicht geimpft oder immun sind, kann die Impfung jederzeit nachgeholt werden. Da die Empfehlungen des Impfplans in den letzten Jahrzehnten verändert/angepasst wurden, haben viele junge Erwachsene nicht die empfohlenen zwei Dosen erhalten.
Gekoppelt mit Nachlässigkeit und einer gewissen Impfmüdigkeit führt das zu ausgeprägten Impflücken in Österreich. Wir sind nach wie vor ein gutes Stück von jener Durchimpfungsrate entfernt, die für einen Gemeinschaftsschutz nötig wäre.

Seit einigen Jahre steht die Impfung allen in Österreich versicherten Personen gratis zur Verfügung.

Nebenwirkungen: als Lebendimpfstoff kann die Impfung gelegentlich fieberhafte Symptome verursachen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Müdigkeit kommen vor. Manchmal sieht man auch einen flüchtigen Hautausschlag, die so genannten Impfmasern.

Bakterielle Gehirnhautentzündung mit ausgeprägter altersabhängiger Häufigkeit. Die verschiedenen Typen der Bakterien sind weltweit unterschiedlich verteilt, Europa vermeldet bisher fast ausschließlich Typ B und C, während in Hochrisikogebieten Afrikas vor allem der Typ A dominiert.
Es zeigen sich zwei Altersgipfel: die ersten frühen Lebensjahre, sowie das Teenager- und junge Erwachsenenalter.
Im Kinderimpfplan wird die Impfung in den ersten Lebensjahren empfohlen (dem Vorkommen der Bakterien gemäß Typ B und C), im Alter von 11-13 ist dann der tetravalente Impfstoff (Typ ACWY) Teil des Gratisimpfprogramms.

Nebenwirkungen: selten, vor allem Rötung oder Druckschmerzen an der Stichstelle. Selten Glieder- und Muskelschmerzen oder Müdigkeit nach der Impfung.

Teil der Kinderimpfungen. Wird im zweiten Lebensjahr gemeinsam mit Masern und Röteln in einem Dreifachimpfstoff geimpft. Es sind zwei Dosen erforderlich.

Für Erwachsene, die nicht geimpft oder immun sind, kann die Impfung jederzeit nachgeholt werden. Da die Empfehlungen des Impfplans in den letzten Jahrzehnten verändert/angepasst wurden, haben viele junge Erwachsene nicht die empfohlenen zwei Dosen erhalten.
Da eine Mumpsinfektion im Erwachsenenalter Komplikationen verursachen kann (durch eine Hodenentzündung kann es zur Zeugungsunfähigkeit kommen), sollten vor allem junge Männer auf eine gesicherte Immunität achten.

Seit einigen Jahre steht die Impfung allen in Österreich versicherten Personen gratis zur Verfügung.

Nebenwirkungen: als Lebendimpfstoff kann die Impfung gelegentlich fieberhafte Symptome verursachen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Müdigkeit kommen vor.

Teil der Kinderimpfungen im Rahmen des Sechsfachimpfstoffs.

Im Erwachsenenalter wird die Pertussis gemeinsam mit Tetanus und Diphtherie alle 10 Jahren aufgefrischt.

Als Besonderheit wird schwangeren Frauen empfohlen, im letzten Schwangerschaftsdrittel, bevorzugt ab der 35. Schwangerschaftswoche, eine Auffrischung durchführen zu lassen, unabhängig davon, wann die letzte Impfung stattfand.
Damit sollen dem Neugeborenen über den mütterlichen Kreislauf möglichst viele Antikörper mitgegeben werden, um es im Sinne eines „Nestschutzes“ in den ersten Lebensmonaten vor Keuchhusten zu schützen, der in diesem Alter besonders dramatisch verläuft.

Nebenwirkungen: Der Impfstoff ist ziemlich reaktogen, was eine höfliche Umschreibung für nebenwirkungsreich ist. Schmerzen, Schwellung und Rötung an der Stichstelle über 2-3 Tage sind recht häufig.

Teil der Kinderimpfungen, mit 2 Dosen im ersten, sowie einer Auffrischung im zweiten Lebensjahr. Da die Erkrankung bei älteren Kindern praktisch keine Rolle spielt, sind keine weiteren Impfungen nötig.

Für Erwachsene ab 60 Jahren steigt das Risiko einer Lungenentzündung oder sogar Sepsis durch Pneumokokken an. Daher wird die Impfung in dieser Altersgruppe nochmals empfohlen.
Geimpft wird mit zwei verschiedenen Pneumokokkenimpfstoffen: zuerst eine Immunisierung mit dem 13-valenten Impfstoff (enthält die 13 häufigsten Typen von Pneumokokken), ein Jahr später wird dann mit dem 23-valenten Impfstoff nochmals aufgefrischt.

Nebenwirkungen: beide Impfstoffe sind lokal nicht besonders gut verträglich, Schmerzen, Rötungen und Schwellung an der Stichstelle sind recht häufig.

Teil der Kinderimpfungen im Rahmen des Sechsfachimpfstoffs.

Für Erwachsene hat sich die Empfehlung zu regelmäßigen Auffrischungsimpfungen verändert. Da die Erkrankungen nur mehr in wenigen Weltgegenden vorkommen, werden lediglich 2-3 Auffrischungen im Erwachsenenalter empfohlen. Dies macht man zumeist in Kombination mit Diphtherie/Tetanus/Pertussis, es steht ein Vierfachimpfstoff zur Verfügung. Für Reisen nach Südasien, in viele Länder Afrikas und im Fall von Ausbrüchen in der Reiseregion muss aber unbedingt ein aktueller Impfschutz vorhanden sein. Es steht auch ein Einzelimpfstoff zur Verfügung, falls die Kombinationsimpfung nicht sinnvoll ist. Die Impfung schützt für etwa 10 Jahre.

Nebenwirkungen: die Impfung ist ausgezeichnet verträglich.

Teil der Kinderimpfungen. Wird im zweiten Lebensjahr gemeinsam mit Masern und Mumps in einem Dreifachimpfstoff geimpft. Es sind zwei Dosen erforderlich.

Für Erwachsene, die nicht geimpft oder immun sind, kann die Impfung jederzeit nachgeholt werden. Da die Empfehlungen des Impfplans in den letzten Jahrzehnten verändert/angepasst wurden, haben viele junge Erwachsene nicht die empfohlenen zwei Dosen erhalten.
Die Rötelninfektion ist vor allem in der Schwangerschaft gefürchtet, da die Infektion zu Missbildungen des Kindes führen kann (Röteln-Embryopathie).

Seit einigen Jahre steht die Impfung allen in Österreich versicherten Personen gratis zur Verfügung.

Nebenwirkungen: als Lebendimpfstoff kann die Impfung gelegentlich fieberhafte Symptome verursachen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Müdigkeit kommen vor. Selten tritt ein flüchtiger Hautausschlag auf (Impfröteln). Sehr selten sind Symptome des Nervensystems wie Gefühlsstörungen oder Lähmungen, die aber vorübergehend sind und keinesfalls bleibende Schäden verursachen.

Teil der Kinderimpfungen als Bestandteil des Sechsfachimpfstoffs.

Erwachsene frischen die Impfung in Kombination mit Diphtherie und Pertussis (eventuell mit Polio) alle 10 Jahre auf. Falls die Auffrischung vergessen wurde und die letzte Impfung länger als 20 Jahre zurückliegt, werden zwei Auffrischungsdosen im Abstand von 4-8 Wochen empfohlen.

Nebenwirkungen: relativ häufig leichte Schmerzen, Rötungen und Schwellung an der Stichstelle. Diese sind vor allem bei kurzen Abständen zur letzten Impfung stärker. Bei Unfällen mit offenen Verletzungen wird – bei fehlender Impfdokumentation – immer eine Tetanusauffrischung verabreicht.

Teil der Kinderimpfungen, allerdings nicht im Gratisimpfprogramm enthalten.

Kann ab dem vollendeten 9. Lebensmonat gegeben werden. Es sind 2 Impfdosen im Abstand von mindestens 4 Wochen erforderlich.

Nebenwirkungen: Lebendimpfstoff, daher sind fieberhafte Reaktionen möglich. Selten leichte Reaktionen an der Stichstelle. sehr selten einzelne, an Windpocken erinnernde Bläschen.

Als Standardimpfungen bezeichnet man jene Impfungen, die sich im österreichischen Impfplan als Empfehlung für gewissen Altersgruppen oder für alle Personen finden.

Da praktisch alle diese Erkrankungen auch weltweit eine Rolle spielen, bilden sie die Basis jeder reisemedizinischen Überlegung. Halten Sie diese Impfungen auch ohne Reisepläne aktuell.