Naher Osten

Die Region umfasst einige der kulturell bedeutendsten Gebiete der Welt. Durch Bürgerkriege und international befeuerte Unruhen sind viele der wunderbarsten Kulturstätten nicht bereisbar oder unwiederbringlich zerstört.

Die Türkei punktet noch mit Badedestinationen. Syrien, der Irak, der Yemen scheinen derzeit für den Tourismus verloren.

Lassen Sie sich von der politischen Berichterstattung über den Iran nicht abschrecken. Das Land hat unglaublich viel zu bieten, die Gastfreundschaft ist überwältigend und das bisschen Kopftuch schaffen wir auch.

Wer wundersame Orte wie Petra in Jordanien noch nicht gesehen hat, sollte das unbedingt nachholen. Die Instabilität der Region lässt nichts Gutes hoffen.


Reisezeit

Da die Sommermonate sehr heiß werden können, sind Frühjahr und Herbst die bevorzugten Reisesaisonen.

Baden in der Türkei, den Emiraten oder im Oman ist aber natürlich auch im Sommer „in“.

Neben den österreichischen Standardimpfungen ist für Reisen abseits der touristischen Hotspots eine Typhusimpfung empfehlenswert.
Für ausgedehnte Reisen, insbesondere Wanderreisen, sollte eine Tollwut-Impfung überlegt werden.

Iran: minimales Risiko in den südlichsten Landesteilen – Mückenschutz sollte konsequent verwendet werden.

Jemen: hohes Risiko, das Land ist aber ohnehin nicht bereisbar.

Saudi-Arabien: minimales Risiko im Südwesten des Landes, Mückenschutz ist ausreichend

Oman: minimales Risiko in den nord-östlichen Landesteilen, Mückenschutz

Medikamente für die kleinen Notfälle des Alltags, von Schmerzen über Husten bis Durchfall, sollten Sie mitführen. Die Krankenhäuser haben durchwegs keinen europäischen Standard.

Alle Länder der Region sind muslimisch geprägt. Denken Sie bei der Auswahl der Reisegarderobe daran. Lange Hosen für Männer (Shorts werden zumindest belächelt), zumindest Knie-bedeckende Röcke für Frauen, keine nackten Schultern und ein Tuch für den Kopf, falls religiöse Stätten besucht werden.